Eisenbahnrecht

Unter dem Eisenbahnrecht versteht man die Gesamtheit der Normen, welche den Betrieb einer Eisenbahn betreffen. Das Eisenbahnrecht ist einerseits ein spezielles Rechtsgebiet, welches fundierte Kenntnisse der einschlägigen Normen aber auch ein gewisses Verständnis für den technischen Ablauf erfordert, und andererseits ein Rechtsgebiet, welches sich in Deutschland, aber auch in Europa, seit dem Ende des letzten Jahrhunderts grundlegend gewandelt hat. Hintergrund ist die Privatisierung der einzelnen Staatsbahnen und die damit einhergehende Öffnung des Wettbewerbes auf der Schiene.

Darüber hinaus ist das Eisenbahnrecht geprägt von den hohen Anforderungen an die Sicherheit des Betriebs einer Eisenbahn. Diese wird überwacht von den zuständigen Eisenbahnaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder, denen verschiedene Kontroll- aber auch Durchsetzungsinstrumente an die Hand gegeben sind.

Entstanden ist ein Rechtsgebiet, welches neben dem Verständnis zivilrechtlicher Normen auch die Kenntnis öffentlich-rechtlicher Bestimmungen erfordert, da nicht selten das reine Privatrecht vom öffentlich-rechtlichen Sonderstatus der Eisenbahn "überlagert" wird.

Herr Rechtsanwalt Alexander Lehmann wählte mit dem Beginn seiner Tätigkeit als Rechtsanwalt den Interessenschwerpunkt Eisenbahnrecht. Herr Lehmann befasst sich in diesem Zusammenhang mit allen rechtlichen Fragen angefangen vom Erwerb einer Lokomotive und den Zulassungsfragen zum Bahnbetrieb bis hin zu Fragestellungen im Zusammenhang mit Unregelmäßigkeiten bei der Abwicklung von Güterverträgen und Schadensersatzansprüchen aus Eisenbahnunfällen.

Nachfolgende Rechtsprechungssammlung stellt zum Thema Eisenbahnrecht eine Auswahl einschlägiger Urteil vor:

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